Hampden Park

Stadion

Hampden Park

Das Stadion müsste eigentlich "Hampden Park III." heißen. Schließlich hat die Spielstätte der schottischen Nationalmannschaft zwei Vorgänger, von denen der erste bereits 1873 eröffnet wurde. Das heutige Rund wurde im Jahre 1903 eingeweiht, nachdem der Club Queen's Park FC im Süden von Glasgow zuvor 33 Hektar Land erworben und mit dem Bau begonnen hatte.

Im Laufe der Jahrzehnte wuchs der Hampden Park zum größten Stadion der Welt heran, ehe 1950 in Rio de Janeiro das "Maracanã" errichtet wurde. Bis heute sind die 149.415 Besucher des Länderspiels zwischen Schottland und England am 17. April 1937 offizieller Zuschauerrekord in Großbritannien.

Auch deutsche Teams erlebten hier große Tage. 1960 verlor Eintracht Frankfurt eines der berühmtesten Endspiele im Europapokal der Landesmeister hier gegen Real Madrid mit 3:7. Sechs Jahre später hatte Borussia Dortmund mehr Glück und gewann im Pokalsieger-Wettbewerb als erstes deutsches Team ein europäisches Finale durch ein 2:1 n.V. gegen den FC Liverpool. Und schließlich errang hier beim 1:0 über St.Etienne im Jahre 1976 der FC Bayern den letzten seiner drei Landesmeister-Titel in den 1970er Jahren.

Nachdem 1990 zunächst auch ein kompletter Neubau diskutiert wurde, entschied man sich schließlich doch für die Renovierung des altehrwürdigen Hampden Park. Als mittlerweile reines Sitzplatzstadion und mit einer Kapazität von 52.000 Zuschauern (z.T. reduziert) wird der Hampden Park Austragungsort des UEFA-Cup-Finales 2007 zwischen dem FC Sevilla und Espanyol Barcelona sein.

Hampden Park

Land Schottland
Stadt Glasgow
Länge 105 km
Kapazität Gesamt: 52.054
Sitzplätze: 52.054
Baujahr 1903
Breitengrad 55.8258662845
Längengrad -4.2520040274
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